Nachbarschaftswerk wagnis e.V.

Kultur im Nachbarschaftswerk wagnis

Wir haben uns ganz der Kultur verschrieben – in all ihren Erscheinungsformen.

Deshalb erleben Sie bei uns Verschiedenstes: Theater für Kinder, Lesungen für Groß und Klein, Kinoabende, Flohmärkte und Kochkurse, unsere beliebten Advents-Events.
Die meisten Veranstaltungen finden im Veranstaltungsraum statt. Diesen finden Sie, wenn Sie neben dem Restaurant "Das Wohnzimmer" die Treppe in das 1. OG benutzen.
-> Anfahrtsbeschreibung.

Wenn Sie Fragen haben, einen regelmäßigen Newsletter von uns erhalten wollen oder an einer Veranstaltung teilnehmen möchten, dann wenden Sie sich an uns.

Wir freuen uns auch, wenn Sie gemeinsam mit uns eine Veranstaltung durchführen möchten. Lassen Sie uns darüber sprechen, melden Sie sich einfach per E-Mail.

kultur@nachbarschaftswerk-wagnis.org

Und wer noch an weiteren kulturellen Veranstaltungen in der Messestadt interessiert ist, sieht einfach hier nach:

www.kulturzentrummessestadt.de

 

Aktuelles

Unsere nächste Veranstaltung:

 

Samstag, 02. März 2019, 20.00 Uhr
in der Kultur-Etage Messestadt

Die kleinste Bühne der Welt  
„Wie die Welt auf die Welt kam“ - Schöpfungsgeschichten aus fünf Kontinenten

Was war zuerst da, Ei oder Henne? Ging alles aus einem Nichts hervor – wie können wir uns das vorstellen? Überall auf der Erde gibt es Geschichten über den Anfang der Welt: Für die einen ist sie durch das Wort eines Schöpfergottes ins Leben gerufen worden, für andere durch das Geheul des Coyoten – und für ganz andere mit einem Urknall. Wie entstand das Leben, wie kam der Tod in die Welt und wie das Böse? Geht die Schöpfung immer noch weiter? Vielleicht dem Ende entgegen? Fragen über Fragen. Zwanzig Schöpfungsgeschichten, von der biblischen Genesis bis zur big bang theory, werden hier auf der Bühne lebendig, mit Hilfe von Papierobjekten und Naturmaterialien, mit Küchenrolle und Geige. In ihrer Vielfalt gebieten sie Respekt – vor dem Fremden, vor anderen Weltsichten.

Hedwig Rost und Jörg Baesecke bilden die Kleinste Bühne der Welt und sind Träger des Tassilo-Preises, des Kulturpreises der Süddeutschen Zeitung.

Es atmet eine leise Magie, wie hier quasi aus dem Nichts und fast ohne technische Hilfe Schöpferisches entsteht, mit welchem Sinn für Details und Humor hier archetypische Geschichten veranschaulicht werden … Das Kopfkino in Gang zu setzen und in höhere Imaginationszustände zu versetzen, ist die vielleicht schönste Aufgabe der Kunst. Genau darin sind Hedwig Rost und Jörg Baesecke kleine, große Meister.  (Udo Watter, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)

Hedwig Rost und Jörg Baesecke sind Spezialisten für Stoffe der erzählten Überlieferung aus aller Welt. Vor aller Augen und mit einfachsten Mitteln erschaffen sie immer wieder aufs Neue einen ‚Mikrokosmos des alltäglichen Wunders’ (AZ München)

Die Aufführung ist eine Zusammenarbeit mit der Kultur-Etage Messestadt und findet auch dort statt! (Erica-Cremer-Str. 8, über den Riem-Arkaden)

Eintritt 12€, ermäßigt 8€

Kartenreservierung hier

 

 

Samstag, 23. März 2019, 19.30 Uhr
im wagnis-3-Veranstaltungsraum

Johannes Öllinger
„Brieflieder“ 

Lieder mit Zitaten aus Briefen von Kafka, Tucholsky, Luxemburg, Bismarck, Arendt, Wilde u.a. - von traurig bis heiter, von verliebt bis gereizt

Am Samstag, 23. März, tritt um 19.30 Uhr im wagnis-3-Veranstaltungsraum der Münchner Johannes Öllinger auf, mehrfach ausgezeichneter Gitarrist, der zuletzt mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2017 geehrt wurde.

Aus der Idee, Zitate aus Briefen zu Liedtexten zu kompilieren und diese zu vertonen, hat Johannes Öllinger mittlerweile eine ganze Sammlung von Briefliedern gemacht. Als Vorlage und Inspiration dienen Briefe bekannter Persönlichkeiten, sei es aus Politik, Kunst oder Literatur. Johannes Öllinger vertont Zeilen, die nicht nur gefühlvoll sind, sondern gleichzeitig einiges über den historischen Kontext verraten. Dabei sind vielschichtige Lieder entstanden, „denen eine ganz eigene Kraft und Poesie innewohnt.“ (Neue Musikzeitung) So kann man hören, wie Franz Kafka sich in Milena Jesenská verliebt, Kurt Tucholsky aus dem schwedischen Exil über Nazideutschland ätzt, sich der inhaftierte Dietrich Bonhoeffer seiner Verlobten Maria von Wedemeyer öffnet, die junge Sophie Scholl ihren Mut zum Widerstand entdeckt oder wie sich Hannah Arendt und Heinrich Blücher in schnippischem Ton ihre Unentbehrlichkeit mitteilen. Ein liebevoller Bismarck, ein grummeliger Wilhelm Busch, eine stoische Rosa von Luxemburg und einige andere mehr kommen ebenfalls zu Wort. Kurze Einführungen und Gitarrenstücke runden das Programm ab.

Öllinger spielt auch als Solist und Kammermusiker, in Ensembles und Orchestern. Sein Spektrum reicht von Alter Musik auf historischen und modernen Instrumenten über das klassische Gitarrenrepertoire bis hin zu zeitgenössischer Musik verschiedener Genres.

Der Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht.

Brieflieder

Foto: David Gruber

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