Nachbarschaftswerk wagnis e.V.

Aktuelles

 

Samstag, 20. Juli 2024, 19.00

Berliner Abend auf der Orangerie

Premierenlesung mit Charlotte Printz

musikalische Begleitung: Annette Nödinger

 

Am Samstag, 20. Juli gibt es um 19.00 Uhr die Gelegenheit, eine Veranstaltung auf der selten für das Publikum geöffneten Dachterrasse „Orangerie“ bei wagnis 3 in der Messestadt zu erleben. Hoch oben, mit Blick auf München und einen hoffentlich schönen Sonnenuntergang, findet eine Lesung mit musikalischer Begleitung statt, dazu gibt es belegte „Stullen“ mit Brot, frisch aus dem Holzbackofen, sowie Getränke.

Diesmal können sich die Gäste auf die Autorin Charlotte Printz freuen, die mit „Im Netz der Lügen“ aus ihrer Krimi-Reihe „Die Detektivinnen von Nachtigall & Co.“ den zweiten Band vorstellt. Der Roman spielt in Berlin zur Zeit des Mauerbaus und handelt von zwei ungleichen Schwestern, die Geheimnisse aus der Nazizeit aufdecken und für späte Gerechtigkeit sorgen, mit der verstaubten Atmosphäre der frühen 60er Jahre zu kämpfen haben und sich auch privat so mancher Überraschung und Herausforderung stellen müssen. „Im Netz der Lügen“ überzeugt mit fundierter Recherche, spritzigen Dialogen, einem raffinierten Plot und zwei überaus smarten Heldinnen.

Um das Publikum noch mehr in das „alte“ Berlin mitzunehmen, bereichert die Sängerin und Chorleiterin Annette Nödinger die Lesung musikalisch. Am Klavier begleitet von Pianist Christoph Weinhart wird sie charmante Chansons und schmissige Lieder von Komponisten wie Friedrich Hollaender, Theo Mackeben, Peter Igelhoff oder Michael Jary zum Besten geben.

Der Zugang zur Dachterrasse im 4. OG erfolgt über den Aufzug im wagnis-3-Hof, Heinrich-Böll-Str. 75, Messestadt Riem. Bei schlechtem Wetter findet der Berliner Abend im Veranstaltungsraum im 1. OG statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Reservierungen unter: kultur@nachbarschaftswerk-wagnis.org

So gelangen Sie zur Veranstaltung: Über den südlichen Aufzug (neben dem Restaurant Radja India) im Innenhof des wagnis-3-Hofes in den 4. Stock. Einlass ab 18.45 Uhr.

 

 

Und darum geht's: 

Berlin, September 1961. In der Detektivagentur Nachtigall & Co. geht es hoch her. Ein scheinbar kleiner Routineauftrag führt dazu, dass die Halbschwestern Carla und Wally im wahrsten Sinn des Wortes über Leichen gehen müssen. Zeitgleich schleppt Tante Lulu eine reiche Klientin an, die den Detektivinnen den Auftrag erteilt, die verstörenden Geheimnisse einer ehemaligen Nazihebamme ans Tageslicht zu bringen. Als diese Klientin ermordet und Lulu verhaftet wird, braucht Carla ihre Schwester mehr denn je, doch die scheint völlig den Verstand verloren zu haben. Bis Carla herausfindet, warum sich Wally so merkwürdig verhält, ist es längst zu spät. Wallys Geheimnisse könnten sie beide in den Abgrund reißen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelungene Plakatier-Aktion „Gemeinsam anders: Ein Viertel – viele Gesichter“

Am Samstag, 27.05. ab 10.00 Uhr war es soweit: 169 Plakate wurden für die Fotokunstaktion „Gemeinsam anders: Ein Viertel – viele Gesichter“ im Rahmen der Tage der Nachbarschaft plakatiert.

Wer die beeindruckende Ausstellung „JR Chronicles“ in der Hypo-Kunsthalle gesehen hat, weiß, dass der Französische Künstler JR nicht nur Fotokunst macht, sondern vor allem Menschen zusammenbringt. Und damit das jede und jeder ebenfalls tun kann, hat er 2011 das „Inside Out Project“ gestartet (www.insideoutproject.net), durch das weltweit bereits über eine halbe Millionen Porträts entstanden sind.

Unter dem Motto „Gemeinsam anders: ein Viertel - viele Gesichter“ organisiert die Kulturgruppe des Nachbarschaftswerk wagnis e.V. diese Kunstaktion.

Nachdem beim Hofflohmarkt am 01. Mai bei wagnis3 in der Heinrich-Böll-Straße und bei RIOriem an der Willy-Brandt-Allee insgesamt 169 Porträts von Menschen aus der Messestadt aufgenommen wurden, wurden die daraus entstandenen Plakate am Samstag, 27. Mai und am Sonntag, 28. Mai Uhr aufgehängt

Die Plakate in der Größe 90 mal 135 Zentimeter wurden mit Kleister und mit Hilfe unter anderem einer Hebebühne bei wagnis3 an den rund 15 Meter hohen Aufzugsschächten außen angebracht. Bei RIOriem galt es, die Betonfassade an der Willy-Brandt-Allee zu verzieren – wer in der Folge aus der U-Bahnstation Messestadt Ost ans Tageslicht steigt, wird von den lustigen, berührenden, nachdenklichen und fröhlichen Gesichtern in schwarz-weiß begrüßt.

Zur Motivation für dieses Projekt erklärt die Kulturgruppe des Nachbarschaftswerk wagnis e.V.: „Wir wollen zeigen, dass wir alle, obwohl unterschiedlicher Herkunft, aus unterschiedlichen Kulturen stammend, dennoch friedlich in der Messestadt zusammenleben, uns austauschen und aufeinander zugehen. Wir wollen zeigen, dass Unterschiede überwunden werden können, dass „Fremdsein“ nichts Bedrohliches ist und dass wir alle vor allem eines sind: Menschen, die in nachbarschaftlicher Weise ein friedliches und erfülltes Leben führen wollen.“

Es war viel Arbeit - insgesamt wurden rund zwölf Stunden der Tapezierpinsel geschwungen, die Hebebühne hoch, runter, nach rechts und links gefahren und geschwenkt, zahlreiche Helferinnen und Helfer waren im Einsatz und so mancher hat einen Muskelkater im Oberarm mit nach Hause genommen. Aber das Ergebnis lässt sich sehen - alle Beteiligten nahmen großartige Eindrücke mit nach Hause, so manche neue Bekanntschaft wurde geschlossen, Höhenängste besiegt und neue Fähigkeiten entdeckt. Vor allem aber gab es viele Gespräche und ein wunderschönes Miteinander. Wir sind glücklich und stolz, diese großartige Aktion umgesetzt zu haben. 

Wer einen Eindruck von der Aktion bekommen will, kann hier einen Film und hier eine Fotodokumentation dazu anschauen.

Und hier findet sich unsere Actionpage auf der Seite des Inside Out Projects. 

Einige der Teilnehmenden bei der Fotoaktion haben wir befragt, welche Lieblingsplätze sie in der Messestadt haben, worüber sie sich freuen und was ihnen Spaß macht. Ganz oben auf der Liste standen der Park und der See, Naturerlebnisse, aber auch die vielen Begegnungen mit netten Nachbarinnen und Nachbarn. Mal wieder wurde deutlich, wie sehr es die kleinen Dinge sind, die Menschen glücklich machen - und wie ähnlich die Bedürfnis sind, ganz egal, woher man kommt, wie alt man ist oder wie man lebt. 

Beim Klick auf das Foto unten können die Teilnehmenden angeschaut, ihre Statements gelesen werden. Viel Spaß dabei! Unser ganz besonderer Dank geht an Olena Zybarieva, Wahida Atif und Josef Homolka für die wunderbaren Fotos! 

Kultur im Nachbarschaftswerk wagnis

Kulturgruppe des NWW

Wir haben uns ganz der Kultur verschrieben – in all ihren Erscheinungsformen.

Deshalb erleben Sie bei uns Verschiedenstes: Theater für Kinder, Lesungen für Groß und Klein, Kinoabende, Flohmarkt und Kochkurse oder als besonderes Highlight eine sommerliche Veranstaltung auf unserer Dachterrasse Orangerie.
Die meisten Veranstaltungen finden im Veranstaltungsraum statt. Diesen finden Sie, wenn Sie neben dem Restaurant "Raja India" die Treppe in das 1. OG benutzen.
-> Anfahrtsbeschreibung.

Wenn Sie Fragen haben oder an einer Veranstaltung teilnehmen möchten, dann wenden Sie sich an uns.

Wir freuen uns auch, wenn Sie gemeinsam mit uns eine Veranstaltung durchführen möchten. Lassen Sie uns darüber sprechen, melden Sie sich einfach per E-Mail.

kultur@nachbarschaftswerk-wagnis.org

Und wer noch an weiteren kulturellen Veranstaltungen in der Messestadt interessiert ist, sieht einfach hier nach:

www.kulturzentrummessestadt.de